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Vorträge in Mettingen, Göttingen und Emsdetten

Wie geht man als Kommune vor, wenn eigene Konzepte noch nicht etabliert sind und man sich noch orientieren will? Man schaut sich bei schon vorhandenen Projekten und Konzepten, die schon in anderen Städten mit Erfolg zum Einsatz kommen, um. Die Projektpartner*innen haben das Projekt dafür gleich in drei Kommunen vorgestellt: Mettingen, Göttingen und Emsdetten.

In vielen Fällen hilft der Blick in andere Kommunen und Beispielen, um sich Klarheit über die eigene Vorgehensweise zu verschaffen. Die Teilnehmer*innen der jügsten Sitzung des Wirtschaftsförderungsausschusses in Mettingen kamen zu einem digitalen meeting zusammentten. Hier stellte Anja Radermacher das Projekt am Beispiel von Bocholt vor. Allgemeine Ansätze, wie Kommunen Anreize für Unternehmen zu Begrünung schaffen können, wurden anschaulich präsentiert. Unter anderem ging es hier um den Kriterienkatalog für die Vergabe von Gewerbegebieten, den Bocholt erstellt hat. Er sieht vor, dass ökologische Kriterien eine stärkere Berücksichtigung finden. Jetzt gilt es die Idee in Mettingen aufzugreifen und im politischen Diskurs weiter zur Debatte zu stellen, so der einheitliche Konsens der Teilnehmenden.

Im Landkreis Göttingen nahm man die „Aktionstage Nachhaltigkeit in Südniedersachsen“ zum Anlass, um sich vom 20. bis zum 23. September 2021 speziell mit der Nachhaltigkeit in Unternehmen und Gewerbegebieten auseinanderzusetzen. Carolin Schack (Universität Osnabrück), Dr. Sandra Sieber (Technische Universität Darmstadt) und Meike Rohkemper (Global Nature Fund, GNF) stellen am 23.09.2021 das Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ im Rahmen eines Online Meetings vor, zu welchem die Wirtschaftsförderung Region Göttingen eingeladen hatte. Die Referentinnen erklärten anschaulich, welche Bedeutung Klimaanpassung, Biodiversität und Aufenthaltsqualität in Gewerbegebieten haben und wie dafür Anreize gesetzt werden können. Die Teilnehmenden kamen aus der Stadtverwaltung, Politik und den Unternehmen vor Ort. Dass eine naturnahe Gestaltung von Gewerbeflächen einen Mehrwert für Mensch und Natur darstellt und heutzutage bei der Gewerbeflächenentwicklung nicht mehr wegzudenken ist, wurde allen klar, die sich mit dem nachhaltigen Ansatz des Projektes „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ an diesem Morgen beschäftigten.

Interesse auf der ganzen Linie gab es auch beim Wirtschaftsfrühstück in Emsdetten. Das erste Präsent-Wirtschaftsfühstück, dass nach langer Zeit wieder im Lichthof von Strotmanns Fabrik stattfand, stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Nach der Bürgermeisteransprache stellte Isabella Draber das Projekt „Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel“ am Beispiel der Projektkommune Wallenhorst vor. Bei den Teilnehmer*innen, Unternehmensvertreter*innen und en Verwaltungsmitarbeiter*innen fanden die konkreten Beispiele von naturnaher Begrünung und Wasserretentionbecken zur Klimaanpassung große Resonanz.

Der Blick über den Tellerrand brachte nicht nur mehr Information über die Maßnahmen im Einzelnen, sondern zeigte auf, wie viele positive Erfahrungen andere Kommunen hier schon gesammelt hatten.

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